[Diskussion] Vorschläge der Ortsgruppe Köln

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Andi
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[Diskussion] Vorschläge der Ortsgruppe Köln

Beitrag von Andi » 21 Jun 2020 20:38

Nach Lektüre Eurer bisherigen Eingaben ein paar weitere Anregungen und Vorschläge meinerseits aus der OG Köln (den anvisierten 4 VK-Themen zugeordnet):

1. Regularien:
----> bzgl. der Videokonferenzen:

M.E. könnten Mitschnitte unserer Videokonferenzen mehrere gute Zwecke erfüllen, auch wenn mir ein paar Einwände dagegen mittlerweile bekannt sind. - Mitschnitte wären zunächst mal ein kaum zu toppender Nachweis, dass wir um Transparenz ständig bemüht bleiben, auch wenn diese niemals ganz vollständig sein kann und muss.

Eine Archivierung und geeignete Form der Abrufbarkeit dieser Mitschnitte (für VK-Nichtteilnehmende z.B. nur auf explizite Anfrage, nur in Einzelfällen u/o nur ausschnittweise/themenbezogen, um ständige Nachfragereien und Rechtfertigungsdiskussionen zu vermeiden!) könnte sowohl dem Orga-/Koord.-Team intern helfen (z.B. für die Erstellung fairer, inhaltlich korrekter und vollständiger Protokolle und auch für die nachträgliche Aufklärung möglicher Missverständnisse während einer VK..) als auch den Interessen und dem Transparenzbedürfnis aller dienen - auch z.B. jener, die an einzelnen VKs nicht teilnehmen konnten.

Livestreams wären nach ein paar Eingewöhnungs-VKs zum besseren gegenseitigen Kennenlernen natürlich auch anzudenken bzw. anzustreben. Erstens um mehr allg. Interesse und Akzeptanz für unser Tun an der Basis zu wecken und zweitens auch als Selbstdisziplinierungs-Training für alle VK-Teilnehmenden zur Verbesserung unserer Qualitäten hinsichtlich kürzerer und aussagekräftigerer Redebeiträge (in Richtung Abbau von Scheu eines Tages z.B. auf Demos als aufstehen-Sprecher*innen auftreten zu können!)

(Frage: Ist für den 14.6. bereits an eine Aufzeichnung gedacht bzw. kann jemand solch eine Aufzeichnung machen??)


----> bzgl. einer eigenen Plattform für themenbezogene Ideensammlungen (“Input“):

Eine eigene Website, genutzt auch für Ideensammlungen, würde ich dann für basisdemokratisch besonders geeignet halten, wenn ein technischer Weg gefunden wird, bei dem Einzelbeiträge zu Ideensammlungen zunächst einmal generell anonym gehalten werden können. Somit könnten alle menschlichen Diskriminierungs-Neigungen jeder Art viel weitgehender, als dies in der Vergangenheit jemals technisch möglich war(!), überwunden werden und es ginge wünschenswerterweise nur noch um die inhaltliche Substanz konstruktiver Beiträge, egal von wem sie geleistet werden, seien es aufstehen-Mitglieder aus den Anfangstagen oder neu hinzugekommene aufstehen-Interessent*innen, egal ob regelmäßig bei unseren Treffen anwesend, nur sporadisch oder noch nie bei einem Treffen dabei gewesen. - Neue Möglichkeiten also für deutlich mehr basis-orientierte Fairness und Gleichberechtigung, die wir da ausschöpfen können und sollten m.E.!

----> bzgl. unseres angedachten „Outputs“:

In gleicher Weise plädiere ich dafür, dass nach Phasen von Ideensammlungen und deren gemeinsamer Auswertung auch unser gemeinsamer Output in Richtung Pressemitteilungen u.ä.m. anonym gehalten werden sollte, um von vorneherein jedes für uns alle schädliche interne Konkurrenzgerangel durch den Profilierungsdrang Einzelner m.o.w.
überflüssig zu machen. (Wer sich in welchen verschiedenen Tätigkeitsbereichen durch längere Mitarbeit eines Tages mal besonders profilieren kann, wird sich bei jeder neuen Gruppierung ohnehin erst im Laufe der Zeit herausschälen. Solche natürlichen Prozesse würden durch eine konsequente Anonymisierung unseres In- wie Outputs sicher nicht verunmöglicht.) - Auch ein gemeinsamer Spirit ließe sich durch konsensualen und anonymisierten „Output“ sicherlich leichter entwickeln...

2. Orga:

(s. 2 Anhänge! - Den beigefügten Orga-Leitfaden des ursprünglichen aufstehen-Trägervereins halte ich übrigens für nach wie vor sehr brauchbar: vielleicht schaffen es ja einige bis Sonntag, sich auch diese 10-11 Seiten mal durchzulesen...)

3. Weiteres Vorgehen:

Ich fände es sehr hilfreich, wenn wir die einzelnen E-Mail-Adressen aller VK-Teilnehmer*innen (und möglichst auch Telefon-Nrn.!) in einer gesamten Liste erstellen und somit nicht nur eine einzige Kontaktadresse für jede OG hätten.

Am besten ergänzt durch die Themenschwerpunkte, mit denen sich jede*r befasst, so dass sich OG-übergreifende Arbeitsgruppen bilden können (oder zumindest OG-übergreifende Einzelkontakte für derzeit unterbesetzte Themen…)

Darüber hinaus wäre vielleicht zu überlegen, ob wir einen kurzen Fragebogen entwickeln, in dem jede*r wie in einer Art Steckbrief ein paar mehr Auskünfte zu seiner/ihrer Person gibt, die allen der Orientierung dienen könnten. - Solch ein Fragebogen (der z.B. Aspekte wie Ausbildungs- und Berufshintergründe, bisherige politische Aktivitäten und dabei erworbene Fertigkeiten erfassen könnte) ließe sich später auch sehr gut einsetzen für neu zu gewinnende Mitarbeiter*innen.

Soviel für heute.. - Liebe Grüße an alle und bis zum Sonntag! :-)
Auf ein gutes Gelingen! ...
Achim

(11.6.2020, Köln)
Demokratie hat keine Farbe. Sie ist ein Spektrum. (James Buchanan, 15. Präsident der USA)